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Parlamentarischer Abend des OSV in Sachsen
Dresden, 09. März 2010 Die Finanzkrise hat nach Überzeugung des Vorsitzenden der Verbandsversammlung des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Landrat Michael Czupalla, die Stärken dezentraler Strukturen unter Beweis gestellt. „Die regional aufgestellten, am Mittelstand orientierten Sparkassen wirken als Hort der Stabilität“, sagte Czupalla auf einem Parlamentarischen Abend des OSV in Dresden. Sachsens Sparkassen hätten mit diesen bewährten Rezepten Erfolg, wie die hervorragenden Geschäftsergebnisse zeigten.
Czupalla erläuterte, die kommunale Anbindung, der Zuschnitt der Geschäftsgebiete und die Gemeinwohlorientierung seien ebenso Stabilitätsfaktoren, wie die Kontrolle durch die Gremien und die Sparkassenaufsicht. All dies wirke als „Selbstregulierung“. Er warnte in diesem Zusammenhang davor, alle Kreditinstitute pauschal mit zusätzlichen Regeln zu überziehen. Die Finanzmarktkrise verdeutliche, dass Regulierungen am tatsächlichen Risiko ausgerichtet werden müssen. Hier müssten Sparkassen oder auch Genossenschaftsbanken anders als Investmentbanken bewertet werden. Nicht bei Sparkassen müsse gehandelt werden, sondern bei denen, die bedrohliche Lagen zu verantworten haben.
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(v.l.n.r.): Landrat Michael Czupalla, Vorsitzender der Verbandsversammlung
des OSV; Georg Unland, Finanzminister des Freistaates Sachsen;
Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages; Helma Orosz,
Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden; Claus Friedrich Holtmann,
Geschäftsführender Präsident des OSV und Wolfgang Zender,
Verbandsgeschäftsführer des OSV.
Der Präsident des Sächsischen Landtages, Matthias Rößler, lobte das gemeinnützige Engagement der Sparkassen im Freistaat. Auf der Basis der guten Geschäftsergebnisse haben die sächsischen Sparkassen erneut ihr gemeinnütziges Engagement ausgebaut. Insgesamt flossen über 26 Mio. Euro in die Bereiche Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildungsunterstützung und Soziales.
Erfolgreiches Geschäftsjahr für Sparkassen
Zufrieden war Czupalla mit den Geschäftsergebnissen der sächsischen Sparkassen. Diese nahmen auch 2009 bundesweit einen Spitzenplatz ein. Insgesamt unterhalten die OSV Sparkassen in den 10 Landkreisen und drei kreisfreien Städten insgesamt 661 Geschäftsstellen mit 9.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.Finanzminister Georg Unland zeigte sich in seiner Rede zufrieden mit der Kreditvergabe der sächsischen Sparkassen. Das Kreditengagement stieg im vergangenen Jahr um rund 33 Prozent an. An die Wirtschaft wurden dabei Kredite fast auf Vorjahresniveau ausgereicht, trotz inzwischen spürbarer Krisenauswirkungen! Eine „Kreditklemme“ wurde verhindert.
Auf der Einlagenseite führte das weiter gewachsene Vertrauen in Sparkassen dazu, dass die Geldanlagen bei Sparkassen 35 Mrd. Euro erreichten.
Auf der Basis der guten Geschäftsergebnisse haben die sächsischen Sparkassen erneut ihr gemeinnütziges Engagement ausgebaut. Insgesamt flossen über 26 Mio. Euro in die Bereiche Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildungsunterstützung und Soziales.