Presse:
13. Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes –
„Kommune“, „Verein“ und „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet –
Gemeinsamer Sonderpreis mit SuperIllu
Berlin/Potsdam, 26.11.2009 Der Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) steht für die Kreativität und das Engagement der Ostdeutschen in Unternehmen, Kommunen und Vereinen. Am Donnerstag wurde der renommierte Preis zum 13. Mal verliehen. OSV-Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Zender zeichnete je einen Preisträger aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt in den Kategorien „Unternehmer des Jahres“, „Kommune des Jahres“ und „Verein des Jahres“ aus. Ein Sonderpreis für einen ganz besonderen Verein verlieh der Chefredakteur der SuperIllu, Jochen Wolff. Wolfgang Zender betonte: „Der Unternehmer-Preis steht in jedem Jahr
für die bunte Vielfalt wirtschaftlichen, kommunalen und auch bürgerschaftlichen Engagements. Mehr als 300 Teilnehmer am Wettbewerb belegen den Ideenreichtum und die Innovationskraft der Menschen in den neuen Ländern. Der Unternehmer-Preis bestärkt die Menschen, ihren Weg zielstrebig und mutig zu gehen.“
Zusätzliche Informationen
Animierte Präsentation:
Filme, Zahlen, Fakten über die Preisträger
Unternehmer-Preis Mecklenburg-Vorpommern
Unternehmer-Preis Brandenburg
Unternehmer-Preis Sachsen-Anhalt
Unternehmer-Preis Sachsen
Pressefotos von der Veranstaltung und den Siegern unter:
http://www.photothek.net/Preistraeger_OSV01
„Unternehmer des Jahres“
Die Auszeichnung „Unternehmer des Jahres“ würdigt Unternehmen, die sich mit einem modernen Marketing und einem kreativen Potenzial am Markt behaupten und durch stabiles Wachstum dauerhafte Arbeitsplätze schaffen.
Landessieger Brandenburg ist das Traditionsunternehmen „Cleo Schreibgeräte GmbH“ aus Bad Wilsnack. Das Unternehmen wurde 1945 gegründet. Bis 1990 produzierte Cleo Füllfederhalter, Kugelschreiber und Bleistifte. Jedes Schulkind hatte seinen Cleo.
Nach der Wende wagten Mitarbeiter den Sprung in die Selbstständigkeit und übernahmen Cleo von der Treuhand. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens aus der Prignitz setzte sich fort. Cleo ist nicht nur mit hochwertigen Schreibgeräten erfolgreich, sie fertigt auch komplette Serien für bekannte Markenhersteller.
Wer das besondere sucht, wird bei Cleo fündig. Edle und innovative Materialien wie Platin, Gold, Silber oder Ebonit, Qualitätskontrolle und ein hoher Anteil an Handarbeitsvorgängen zeichnen das Unternehmen aus. Knapp 70 Mitarbeiter finden dank Cleo in einer strukturschwachen Region Arbeit.
Den Preis übergaben OSV Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Prignitz, Wilfried von Bieren, an Cleo-Geschäftsführer Wolfgang Weiß.
Mit traditionellen Produkten und neuen Konzepten hat der „Unternehmer des Jahres“ in Mecklenburg-Vorpommern Erfolg. Die „De Maekelboerger Backwaren GmbH“ aus Neubrandenburg bietet mehr als Brot und Brötchen, Kuchen und Torten.
In den zurückliegenden Jahren setzt das Unternehmen, das mittlerweile fast 1.500 Mitarbeiter beschäftigt und fast 200 junge Menschen ausbildet, auf eine handwerkliche Produktpalette. Seit 1997 wurde die Produktion von Tiefkühlkuchen weiter ausgebaut. Mittlerweile gehen Torten aus Neubrandenburg bis nach Dubai, Japan und Australien.
De Maekelboerger verfügt über drei moderne Produktionsstandorte. Mit seinem dichten Filialnetz erreicht es Kunden zwischen der Ostseeküste und dem südlichen Brandenburg, Waren und der polnischen Grenze. Diese Filialen sind mehr als nur klassische Backshops, sie präsentieren sich auch als Coffeeshops, Bistro’s, Gaststätten, Vorkassengeschäfte und Backdiscounter.
Den Preis überreichten OSV-Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Zender gemeinsam mit dem Vorstandsmitglied der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Sabine Schmidt, an Geschäftsführer von De Maekelboerger, Wolfgang Lampel, sowie die beiden Prokuristen von De Maekelboerger, Winfried Colberg und Hartmut Wolf.
Für viel Schwung steht der Landessieger im Freistaat Sachsen. Die „Atlantics GmbH“ aus Döbeln produziert Edelstahlrutschen. Zum Sortiment gehören architektonisch ansprechende Evakuierungsrutschen, Spiel- und Wasserrutschen. Die Firma begann mit Eigenentwicklungen. Daraus entwickelte sich ein florierendes Geschäft. Eines der bekanntesten Produkte war der begehbare WM-Fußball 2006.
Jede Rutsche überzeugt durch ihren hohen Gebrauchswert, die erlesenen Materialien, das elegante Design und die erstklassige Verarbeitung. Der Motor des mittelständischen, inhabergeführten und spezialisierten Unternehmens sind kreative Tüftler. Ihre ausgeprägte Leidenschaft für hochwertige Lösungen treibt sie an.
Atlantics setzt auf sorgfältige, individuelle Verarbeitung, Detailgenauigkeit und die Anpassung auf die lokalen Gegebenheiten. Die Fluchtrutsche beim großen WM-Fußball auf dem Pariser Platz in Berlin war ein Original Atlantics Produkt. Rutschen aus Döbeln finden sich in großen Kinos, Möbelhäusern und Erlebnisparks. 25 Mitarbeiter arbeiten bei Atlantics.
Atlantics Geschäftsführer Thomas Büchel und Renè Clausnitzer, Gesellschafter bei Atlantics, nahmen den Preis aus den Händen von Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Döbeln, Reingard Pöhnitzsch, entgegen.
Die Argenta Schokoladenmanufaktur GmbH setzte sich in Sachsen-Anhalt durch. Das Unternehmen mit Sitz in Weißenfels (Burgenlandkreis) steht für eine Traditionsmarke, die seit 1935 existiert. 1946 wurde Argenta zu VEB Süßwaren Wernigerode. Der legendäre „Brockensplitter“ „Harzer Tröpfchen“, Puffreisschokolade, „Mokkabohnen“ oder „Chokis“ kamen von Argenta.
Im Jahre 2002 gelang Wolfgang Dietrich der Neustart. Seit 2004 produziert er in Weißenfels. Die Mischung von Traditionsprodukten und neuen Ideen, wie „Torbellino“ und Nougattütchen sorgen für Erfolg. Rund 70 Männer und Frauen haben bei Argenta ihren Arbeitsplatz. Argenta beliefert große Handelsketten und Discounter, präsentiert sich auf bedeutenden Messen. Offenheit für neue Technologien ist der Schlüssel zum Erfolg.
Den Preis übergaben Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Burgenlandkreis, Jürgen Kiehne, an die Argenta-Geschäftsführer Ursula und Wolfgang Dietrich.
„Verein des Jahres“
Die Kategorie "Verein des Jahres" richtet sich an Vereine, deren Mitglieder besondere Leistungen mit hoher gesellschaftlicher und regionaler Bedeutung vorweisen können. Bewerben konnten sich auch in diesem Jahr Vereine aus den Bereichen Soziales, Kultur, Sport und Wirtschaft.
Landessieger Brandenburg wurde der „Choriner Musiksommer e. V.“. Seit 46 Jahren strömen im Sommer Freunde der klassischen Musik in die Ruine des ehemaligen Zisterzienserklosters Chorin in der Schorfheide. Was als Projekt von Mitarbeitern der Forstverwaltung begann, ist heute ein beliebtes Musikfestival, das dank seiner Qualität auch die Wende überstand. Der Initiator Prof. Dr. Gunther Wolff wirkt auch heute noch als Ehrenvorsitzender des Vereins „Choriner Musiksommer e. V.“, der 1991 gegründet wurde. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Stiftung der Sparkasse Barnim fördern das Kulturereignis gemeinsam mit der Feuersozietät.
Renommierte Orchester, Chöre, Solisten und Dirigenten kommen gerne nach Chorin. Während im Kirchenschiff traditionelle Konzertatmosphäre herrscht, entsteht durch die zum Innenhof offene Kirchenschiffseite der Eindruck eines Open-Air-Konzertes.
Chorin bietet Konzerte für Jedermann zu erschwinglichen Preisen. Jährlich 25.000 Besucher wissen es zu schätzen. Die Konzertreihe ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Gemanagt wird der Verein von einer ganztags- und zwei Halbtagskräften sowie 35 Ehrenamtlichen. Sie helfen dort, wo Not am Mann oder der Frau ist, sei es beim Einlass, beim Kuchenverkauf oder aber beim Parkplatzmanagement.
Prof. Dr. Gunther Wolff freute sich gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Vereins, Lars Döbler, über den Preis, den Wolfgang Zender mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Barnim, Josef Keil, übergab.
Gezielt an junge Menschen wendet sich der Landessieger Mecklenburg-Vorpommern, die „Jugendkunstschule“ Uecker-Randow. Die „Jugendkunstschule“ ist ein Treffpunkt für Jugendliche im strukturschwachen Landkreis Uecker-Randow. Gemeinsam probieren sie ihre künstlerischen Fähigkeiten aus, sei es beim Malen, Tonen, Bearbeiten von Specksteinen oder Filzen. Die Jugendkunstschule bietet den Kindern eine Möglichkeit, selbstständiger zu werden und kreativ zu sein.
Zur „Jugendkunstschule“ gehört das „Schwarze Theater“ Eggesin. Ein zentrales Projekt ist seit 2008 die „Kunstwerkstatt mobil“, die Freizeitangebote in die abgelegensten Winkel des Landkreises bringt, die kaum an den Öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sind. Im ersten Jahr besuchten über 900 Kinder die Workshops und fanden ein neues Hobby. Ohne die engagierten Ehrenamtlichen der Musikschule gäbe es in manchen Orten des Landkreises kein Angebot für junge Menschen.
Zwei Projektangestellte unterstützen die Schülerreporter. Regelmäßig werden Wochenend- und Ferienworkshops angeboten. Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Kooperation mit Polen. Nur 20 mitarbeitende Vereinsmitglieder halten diese vielfältigen Aktivitäten aufrecht.
Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Uecker-Randow, Gerhard Rediske sowie der Landrat des Landkreises Uecker Randow, Dr. Volker Böhning, übergaben den Preis an die Leiterin der Jugendkunstschule, Heike Hirsch.
Auch der „Verein des Jahres“ im Freistaat Sachsen „Museum unterwegs Meißen e. V.“ kümmert sich seit zehn Jahren um Jugendliche. Das mobile Museum unterhält nicht nur den Freizeittreff ZAK in Meißen, sondern ist im gesamten Landkreis unterwegs. „Museum unterwegs“ erreicht auch Orte, in denen tagsüber nur selten ein Bus hält.
Das Angebot besonders für jung und alt ist vielfältig. Es reicht von Keramikwerkstätten bis hin zu Projekten wie „Planspiel Job“. „Museum unterwegs“ will jungen Menschen helfen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und sie aufs Berufsleben einstimmen. So haben sie im ZAK die Möglichkeit, ihre Talente in unterschiedlichen Berufen wie Mediendesigner oder Landschaftsgärtner zu erforschen.
Im „Planspiel Job“ üben Jugendliche Bewerbungen als Spiel mit dem Ziel, einen fiktiven Ausbildungsvertrag zu erhalten. Individuell erlebt jeder Teilnehmer alles um das Thema Bewerbung. Vom Bewerbungsschreiben über Eignungstest und Coaching bis hin zum Bewerbungsgespräch erfährt jeder, worauf es ankommt. Damit leistet der Verein einen wichtigen Beitrag, die Jugendlichen auf die echten Bewerbungssituationen und die Berufswelt vorzubereiten. Das ist Fachkräftesicherung für die Region! „Museum unterwegs“ wird vor allem von einem kleinen Team engagierter Ehrenamtlicher getragen.
Den Preis nahm die Leiterin, Grit Raupp, aus den Händen von Wolfgang Zender und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Meißen, Rolf Schlagloth, entgegen.
Meisterhaft ist der Landessieger Sachsen-Anhalt, „der Förderverein zur Wahrung und Pflege der Schachtradition im Schachdorf Ströbeck e. V.“. Schach wird und wurde groß geschrieben in Ströbeck. Der Ort ist stolz auf seine fast 1000jährige Tradition.
Einige Gepflogenheiten werden auch heute noch nachgespielt. Beispielsweise Schachspiele gegen Durchreisende und Gäste. Im 17. Jahrhundert musste der Bräutigam seine Braut erspielen und gegen den Dorfschulzen antreten. Verlor der Bräutigam die Schachpartie, so musste er ein bestimmtes Strafgeld in die Gemeindekasse zahlen.
Bereits seit 1688 wird auch mit lebenden Figuren auf dem Dorfplatz Schach gespielt. Dazu werden Kostüme vom Halberstädter Theater ausgeliehen, dann auch Kostüme extra für die Lebendschachgruppe geschneidert. Seit 1823 wird in Ströbeck Schach in der Schule unterrichtet.
Der Förderverein mit seinen derzeit 98 Mitgliedern pflegt diese Traditionen und macht den Ort über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Den Preis übergaben Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzende der Harzsparkasse, Werner Reinhardt, an die Stellv. Vorsitzende des Fördervereins, Petra Bothe.
„Kommune des Jahres“
Teilnehmen am Wettbewerb „Kommune des Jahres“ konnten Kommunen, die durch ihre kommunale Wirtschaftsförderung ihre Standortattraktivität gesteigert und die Ansiedlung von Unternehmen
gefördert haben.
Mit Ludwigsfelde wurde einer der wachstumsstärksten Orte Deutschlands „Kommune des Jahres“ in Brandenburg. Ludwigsfelde kann auf drei Gewerbeparks, 1.000 Unternehmen und 11.500 Arbeitsplätze verweisen, davon sind 10.000 nach der Wende entstanden. Durch gezielte und strategische Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur für Straße und Schiene hat Ludwigsfelde früh auf seinen Standortvorteil am Rande Berlins und der EU-Osterweiterung gesetzt. Seit 2008 setzt die Gemeinde mit dem BlisterCentrum auf das neue Standbein Gesundheitswirtschaft. Die Stadt gehört zu den 15 regionalen Wachstumskernen Brandenburgs.
Dank der Wirtschaftsförderung siedelten sich zahlreiche große Unternehmen an z. B. Mercedes, MTU, ThyssenKrupp oder das VW-Logistikzentrum, das in nur 15 Monaten errichtet wurde.Ludwigsfelde hat eine hohe Lebensqualität durch den Bau neuer Kitas, Schulen, Sport- und Freizeitstätten (z. B. Kristall-Therme).
Wolfgang Zender und das Vorstandsmitglied der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Andreas Fellmann, sowie der Landrat des Landkreises Teltow-Fläming, Peer Giesecke, überreichten den Preis an Bürgermeister Frank Hermann Gerhard.
In Mecklenburg-Vorpommern setzte sich die Gemeinde Rechlin (Müritz) durch. Das kleine Dorf (2.200 EW) ist ein Musterbeispiel dafür, wie aus einem maroden russischen Militärstandort ein attraktiver Wirtschafts- und Tourismusstandort wurde.
Vom gelungenen Aufbau des Wirtschaftszweiges Tourismus zeugen neue Hotels & Pensionen, zwei Zeltplätze und Bootshäuser. 137.000 Gäste übernachten jährlich in dem kleinen Ort und nutzen die unterschiedlichen Freizeitangebote wie das Fahrradnetz, die Freilichtbühne oder aber das luftfahrttechnische Museum. Das ist eine Steigerung der Übernachtungszahlen in acht Jahren um über 70 Prozent.
Erfolgreich war auch der rasche Ausbau eines Gewerbegebietes auf dem ehemaligen Werftgelände und die Neuansiedlung von maritimen Unternehmen wie Schiffsausrüster, Rettungsbootbauer, die Kuhnle Werft und Kuhnle Tours. Die Gemeinde setzt auf Zukunft. Im vergangenen Jahr wurde eine moderne Biogasanlage mit einem Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen, womit sich die Einwohner und Gewerbetreibenden mit regenerativer Energie versorgen können.
Gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden der Müritz-Sparkasse, Gisela Richter, und der Landrätin und Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Bettina Paetsch, überreichte Wolfgang Zender den Unternehmer-Preis an den Bürgermeister von Rechlin, Olaf Bauer.
Die Stadt Chemnitz war 2008 die erfolgreichste Kommune im Freistaat Sachsen. Die Stadt war der Aufsteiger des Jahres 2008 im Ranking von Wirtschaftswoche und INSM und eine der 10 wachstumsstärksten Städte Deutschlands. Auch Chemnitz spürt den demografischen Wandel. Die Zahl der Schulabgänger hat sich seit 2006 mehr als halbiert und wird erst ab 2011 wieder leicht ansteigen. Mit zeitlicher Verzögerung wird sich dieser Effekt auch bei den Hochschulabsolventen fortsetzen.
Das Projekt „Chemnitz zieht an“ dient der Fachkräftesicherung und richtet sich gezielt an Chemnitzer, die aus beruflichen Gründen in anderen Teilen Deutschlands wohnen und soll Chancen aufzeigen, wieder in der Heimat zu arbeiten. Bereits 80.000 Besucher nutzten die Seite, rund 530 Bewerbungen gingen ein.
Chemnitz hat Erfolg mit der innovativen Partnerschaft zwischen Behörden, Industrie, Handwerk. Ein wichtiger Standortfaktor ist auch die Kulturszene in Chemnitz mit der über Deutschland hinaus bekannten Sammlung Gunzenhauser in der ehemaligen Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse.
Den Preis verliehen Wolfgang Zender und das Vorstandsmitglied der Sparkasse Chemnitz, Peter Badura, an die Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, Barbara Ludwig.
Die Gemeinde Barleben (Landkreis Börde) hat sich in Sachsen-Anhalt durchgesetzt. Der kleine Ort (9.200 Einwohner) hat sich im vergangenen Jahrzehnt vom Bauerndorf zum Wirtschaftsstandort entwickelt. Die Gemeinde ist stolz auf fünf Gewerbegebiete, 830 gewerbliche Anmeldungen, darunter Großbetriebe wie Salutas/Hexal mit 1.400 Arbeitsplätzen. Die hohe Zahl der Gewerbeansiedlungen sorgt auch für eine der niedrigsten Arbeitslosenzahlen in Ostdeutschland: 5,7 Prozent (Dez. 2008).
Die Infrastruktur mit modernen Wohngebieten, zahlreichen Kitas sowie einem guten Sport- und Freizeitangebot mit Clubs, einer Bibliothek, einer Reithalle, dem gut ausgebauten Fahrradwegenetz und dem Naherholungsgebiet am benachbarten See sorgen für Standortqualität.
Von den 3.200 Arbeitsplätzen wurde die Hälfte davon in zehn Jahren geschaffen. Kurze Genehmigungszeiten und eine unternehmer- und familienfreundliche Kommunalpolitik sind Standard in Barleben. Die Gemeinde gibt 5.000 Euro für Eigenheimbau und Begrüßungsgeld für Neugeborene (18 Prozent mehr Einwohner in den letzten zehn Jahren).
Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff freute sich über den Preis aus den Händen von Wolfgang Zender und dem Stellvertretenden. Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Börde, Horst Dunkhorst.
Einen Sonderpreis für ein ganz besonderes Projekt verlieh der Chefredakteur der SUPERIllu, Jochen Wolff.
Den „SUPERIllu-Sonderpreis 2009“ erhält die Projektgruppe „Wende-Denkmal Plauen“. Damit wird die Vorreiterrolle der Vogtlandmetropole und ihrer Einwohner während der friedlichen Revolution vor 20 Jahren gewürdigt. In Plauen kam es am 7. Oktober 1989, dem 40. Jahrestag der DDR, zur ersten Massendemonstration. Der Marsch von bis zu 20.000 Demonstranten gegen die SED-Diktatur war ein wichtiges Signal für das ganze Land. Denn zum ersten Mal wurde der Wille zur Revolution und zur Deutschen Einheit massenhaft auf der Straße bekundet. Das Wende-Denkmal wird am 3. Oktober 2010, dem
20. Jahrestag der Deutschen Einheit, eingeweiht.
Gemeinsam mit dem Vorstandsmitglied der Sparkasse Vogtland, Wolfgang Kuhs, überreichte der Chefredakteur der SUPERIllu, Jochen Wolff, den Preis an den Sprecher der Projektgruppe „Wende-Denkmal Plauen“, Wolfgang Sachs und an Eckhard Sorger, Beauftragter der Stadt Plauen für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.
Hinweis:
Pressefotos von der Veranstaltung und den Siegern
ab 15.00 Uhr http://www.photothek.net/Preistraeger_OSV01/