Nachhaltigkeit

Ökonomie, Ökologie und Soziales

 Nachhaltigkeit bewegt und ist heute aus den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Der Begriff geht zurück auf die Forstwirtschaft. Grundgedanke ist, dem Wald nur soviel zu entnehmen, dass sich dieser von selbst regenerieren kann. Dieses Prinzip wird auf ein verantwortungsbewusstes und langfristorientiertes Handeln in vielen Lebensbereichen übertragen und erhält angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen eine neue Brisanz – Erderwärmung, Rohstoffverknappung, Staatsverschuldung.   

Vor diesem Hintergrund setzt sich die Sparkassen-Finanzgruppe im Rahmen des Projekts „Umwelt und Nachhaltigkeit“ mit den Auswirkungen des Klimawandels und der fortgesetzten Ressourcenverknappung auf die Geschäftspolitik der Sparkassen systematisch auseinander. Es werden Risiken und Chancen dieser Entwicklungen aufgezeigt und anhand von neun Handlungsfeldern konkrete Ansatzpunkte für eine umsetzungsorientierte Themenbearbeitung aufgezeigt. Dabei wird stets auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – abgestellt.   

Interessierte Sparkassen können sich anhand der Projektdokumentationen im Umsetzungsbaukasten einen Überblick zu den Handlungsfeldern, bisherigen Projektergebnissen und regionalen Projektaktivitäten verschaffen.   

Darüber hinaus berichtet der DSGV auf seinen Internetseiten über Aktivitäten der Sparkassen-Finanzgruppe im Themenfeld „Umwelt und Nachhaltigkeit“. 

Nachhaltige Regionalprojekte

Mit dem Deutsch-Polnischen Klosternetzwerk den Kulturtourismus im Grenzgebiet stärken

In Brandenburg und Westpommern haben sich Klöster zu einem „Deutsch Polnischen Klosternetzwerk“ zusammengeschlossen, um sich gemeinsam dem kulturtouristischen Wettbewerb zu stellen. Der Ostdeutsche Sparkassenverband und die Sparkassen Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Uckermark Fördern das Projekt organisatorisch und finanziell.

Das Anfang 2011 vom Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) initiierte und von den regionalen Sparkassen Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Uckermark gesponserte Klosternetzwerk hat die Stärkung der Klöster und anderer kulturtouristischer Akteure im ländlichen Raum zum Ziel. Darüber hinaus sollen durch die langfristige Vernetzung der Klöster touristische Impulse in der Netzwerkregion geschaffen und auch den negativen Folgen des demografischen Wandels in der teils strukturschwachen Netzwerkregion entgegengewirkt werden. Die Wiederbelebung und der Erhalt von Kulturgut und regionaler Kulturgeschichte ist ein weiteres Ziel des Netzwerks und kann durch die inhaltliche und organisatorische Unterstützung der Klöster ermöglicht werden. 

Bisher haben fünf deutsche und sieben polnische Klöster ihr Interesse an der Zusammenarbeit bekundet. Durch die Einbeziehung weiterer Klöster in Brandenburg und Westpolen soll langfristig ein großräumiges, grenzüberschreitendes Netzwerk entstehen, das die im Mittelalter in der „Mark Brandenburg“ erbauten Denkmäler unter einer gemeinsamen Dachmarke kulturtouristisch verknüpft und einem breiten Publikum präsentiert. Die derzeitig beteiligten Klöster sind Altfriedland, Angermünde, Chorin, Neuzelle und Prenzlau, Quartschen (Chwarszczany), Königsberg in der Neumark (Chojna), Kolbatz (Kołbacz), Soldin (Myślibórz) und Marienwalde (Bierzwnik). Ein Netzwerkmanagement koordiniert die Zusammenarbeit, unterstützt die Klöster strategisch und inhaltlich und verantwortet die Arbeit gegenüber dem OSV und den sponsernden Sparkassen.

Für 2012 werden folgende Projektergebnisse angestrebt: die weitere Vernetzung mit kulturtouristischen Akteuren der Netzwerkregion, eine gemeinsame Internetpräsenz (www.klosterland.de), zwei Netzwerktreffen mit den kooperierenden Klöstern, die Herausgabe von Informationsmaterialien und schließlich die symbolische Eröffnung des Klosternetzwerks durch den OSV.