Berlin, 25. April 2012 Die elf brandenburgischen Sparkassen halten an ihrem Engagement für die Regionen des Landes, vor allem auch für die heimische Wirtschaft fest. So bewilligten die Sparkassen des Landes im vergangenen Jahr neue Kredite für Selbstständige und Unternehmen in Höhe von 665 Mio. Euro. „Das waren 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr“, teilte der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Claus Friedrich Holtmann, am Mittwoch auf einem Parlamentarischen Abend des Verbandes in Potsdam mit.
Nicht nur die Kreditzusagen wuchsen, sondern auch das Kredit-volumen im Marktsegment „Unternehmen und Selbstständige“ (+269 Mio. Euro/+8,6 Prozent). Nach wie vor sind die Sparkassen im Marktsegment Handwerk unangefochtener Marktführer. Ihr Marktanteil beim Kreditbestand beträgt 78,5 Prozent.
Holtmann betonte: „Sparkassen engagieren sich aus Überzeugung für die Region. Sie sind und bleiben darum Kreditgeber des heimischen Mittelstandes und bedeutendster Unterstützer von sozialen und kulturellen Projekten.“ Er verwies darauf, dass in anderen Staaten das Erfolgsmodell Sparkasse mittlerweile als Vorbild angesehen werde. „Ob in den USA oder anderswo werden regional verankerte, dem heimischen Mittelstand verbundene Banken mit ganz anderen Augen gesehen, als vor der Finanzkrise. Es gibt auch ernsthafte Neugründungsabsichten.“
Intensives Engagement im Bereich Spenden und Sponsoring
Holtmann sagte zudem, im vergangenen Jahr unterstützten die OSV- Mitgliedssparkassen und ihre Stiftungen Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Jugend, Soziales, Umweltschutz oder Forschung mit insgesamt 61,3 Mio. Euro. Davon entfielen auf Brandenburg 15,5 Mio. Euro. Wesentliche Anteile verteilten sich auf die Bereiche Sport (5,6 Mio. Euro), Kultur (3,6 Mio. Euro), und Soziales (2,1 Mio. Euro). Davon profitieren viele kleine und große Projekte. Unter anderem fördern die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Mittelbrandenburgische Sparkasse die Restaurierung des Unteren Fürstenquartiers des Potsdamer Neuen Palais, das zum Gedenkjahr - nach Verschlusszustand für mehr als eine Generation - wieder eröffnet wird, und die dort in diesem Jahr stattfindende große Jubiliäumsausstellung „Friederisiko – Friedrich der Große“.







