Einfach besser – der 28. Vertriebsring des Ostdeutschen Sparkassenverbandes

Vertriebsverantwortliche der Sparkassen informierten sich über Themen des 2. Tertials

Berlin, 13. März 2014   Über 200 Vertriebsverantwortliche aus den ostdeutschen und schleswig-holsteinischen Sparkassen sowie Vertreter der Verbundpartner waren am 4. März 2014 der Einladung des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) zum 28. Vertriebsring ins Kongresshotel Potsdam gefolgt. Unter dem Motto „Einfach besser“ wurde im Plenum und in den Themenforen auf die Vertriebsthemen des 2. Tertials 2014 eingestimmt.

Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Zender: "Markenwerte leben!"
Martin K. Müller, DekaBank: "Die neue Vertriebsstory Deutschland."
Frank Axel, OSV, über Girokonto als Ankerprodukt und Ertragsbringer.
28. Vertriebsring: über 200 Gäste im Auditorium
Marcus Müller, Sparkasse Meißen: Best Practice aus erster Hand
Alexander Wild: "So kommunizieren Senioren heute."

Markenwert: es den Menschen einfach machen

Zur Eröffnung benannte der Verbandsgeschäftsführer des OSV, Wolfgang Zender, einige der wesentlichen Schwerpunkte und Herausforderungen, die in den nächsten Monaten zu bewältigen sind. „Nicht immer ganz einfach“, so der Titel seines Vortrages, in dem er explizit auf die Positionierung der Sparkasse als Marke einging, die vom öffentlichen Auftrag, vom Regionalprinzip und von der Kundennähe geprägt sei. Anhand aktueller Erkenntnisse aus der Markt- und Meinungsforschung stellte Zender konkrete Zusammenhänge zu den aktuellen Umsetzungsstrategien und Aufgaben her. Dabei ermunterte er zur weiteren konsequenten Anwendung bewährter und erfolgreicher Produkte und Konzepte, etwa des Sparkassen-Finanzkonzeptes.

Vertriebsstory Deutschland – aus dem Wertpapierhaus der Sparkassen

„Ganz einfach“ als das Wertpapierhaus der Sparkassen präsentierte Martin K. Müller, Vorstand der DekaBank, sein Unternehmen und berichtete von der Umsetzung der neuen Markenstrategie, die sich von der Positionierung bis hin auf die Produktebene auswirke. Auch informierte er über die künftigen Vertriebsstorys, insbesondere über das Anlagethema Deutschland.

Ein aktueller Blick in die Marktentwicklung

Im Mittelpunkt des Vortrags von Frank Axel, Leiter der Abteilung Markt des OSV, stand die Betrachtung der strategischen Grundlagen der aktuellen und künftigen Filialstruktur. Im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel sowie einem sich ständig verändernden Erwartungs- und Nutzungsverhalten der Kunden stellte er heraus, dass man das Produktportfolio und die einzelnen Vertriebskanäle immer wieder neu auf den Prüfstand stellen müsse. Dass der Anteil der Online-Konten am Girobestand seit dem Jahr 2001 stark gestiegen und gleichzeitig die Anzahl der Transaktionen am Bankschalter zurückgegangen ist, waren einige der grundlegenden Fakten, welche Axel in diesem Zusammenhang vorstellte. Weiterhin wurde die ab Mai 2014 startende Fortsetzung der erfolgreichen Werbekampagne zum Sparkassen-Girokonto mit der Schauspielerin Martina Hill präsentiert.

Aus der Praxis

Von den guten Ergebnissen und vielen praktischen Erfahrungen in der Analyse der Girokonten seines Hauses konnte Marcus Müller von der Sparkasse Meißen berichten. In seiner Einschätzung gab er zahlreiche Einblicke in die in seinem Institut erfolgreich umgesetzten produkt- und preispolitischen Maßnahmen und erläuterte die möglichen Stellhebel zur Ertragssteigerung im Einzelnen.

Wie Senioren ticken

Informativ und unterhaltsam wurde es zum Abschluss des Plenums, als Alexander Wild von feierabend.de über das Kommunikations- und Konsumverhalten von Senioren sprach. Anhand vieler Beispiele illustrierte er seine Forderung nach mehr altersgerechten Produkten und altersgerechter Kommunikation.

Die Nachmittagsstunden nutzten die Teilnehmer des Vertriebsrings, um sich in den vom OSV und den Verbundpartnern angebotenen Themenforen mit den Vertriebsthemen und Details des 2. Tertials eingehender vertraut zu machen.

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