Brandenburger Sparkassen und Ostdeutscher Sparkassenverband fördern die Anlage von Blühflächen in Brandenburg

Sparkassen geben Zehntausend Euro für Blühflächenprogramm

Berlin, 12. Juni 2019  Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin Markus Rück übergab im Namen aller brandenburger Sparkassen und des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) heute auf dem Hof Grünhagen in Heiligengrabe einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro für das Projekt „Brandenburg blüht auf“ an das Forum Natur Brandenburg. Für den Verband nahm Vorstandsmitglied Henrik Wendorff den Betrag symbolisch entgegen.

Im Anschluss besichtigten sie mit Landwirt Hans-Heinrich Grünhagen eine Blühfläche. Mit dabei auch eine Gruppe von Kindern, die mit Keschern und Becherlupen ausgerüstet auf Insektensafari gingen und sich von der positiven Wirkung der Blühfläche auf die Insektenvielfalt überzeugen konnten. Bereits im Frühjahr wurde eine Bienenweidenmischung in den Boden eingebracht.

Mit seiner großzügigen Förderung unterstützt der Ostdeutsche Sparkassenverband aktiv die freiwilligen Bemühungen von Landwirten zur Verbesserung der Biodiversität in der Brandenburger Kulturlandschaft. „Unsere regionalen Landwirte sind wichtige Partner, wenn es um die Zukunft unserer ländlichen Räume geht. Denn Sie wollen wie die Sparkassen, dass die Menschen gerne hier leben und dass die Schönheit unserer Landschaften und die Artenvielfalt erhalten bleibt“, erklärte Markus Rück, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin. Die beteiligten Bauern stellen für das Projekt kostenfrei einen Teil ihrer Flächen zur Verfügung. Dank der Förderung erhalten sie einen Zuschuss für das benötigte Saatgut.

Die Initiative der Brandenburger Bauern existiert bereits seit 2017 und soll in diesem Jahr noch einmal intensiviert werden. 2019 konnten bereits 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einem Saatkostenzuschuss unterstützt werden. Die geförderte Fläche beläuft sich derzeit bei 112 Hektar (ha). Hinzu kommen noch einmal 24 Betriebe, die bereits auf 302 ha Blühflächen angelegt haben aber bisher noch nicht gefördert werden konnten. Vor diesem Hintergrund rief Henrik Wendorff zu weiteren Spenden auf. „Je höher die Spendenbereitschaft, desto mehr Blühflächen können wir anlegen und damit etwas für die Insektenvielfalt tun. Jeder kann etwas zur Biodiversität beitragen. Auch kleinere Summen sind willkommen“, so Wendorff. 

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