Ermrich: Sparkassen in Brandenburg Spitze

Parlamentarischer Abend des OSV

Berlin/Potsdam 13. März 2019   Der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Dr. Michael Ermrich, hat die Leistungen der Brandenburger Sparkassen gelobt. Die 11 Sparkassen in Brandenburg behaupten sich seit Jahren an der Spitzengruppe der
deutschen Sparkassenorganisation, würdigte Ermrich auf einem Parlamentarischen Abend des Verbandes am Mittwoch in Potsdam.  Dies sei eine gute Grundlage für die hohe Qualität ihrer Finanzdienstleistungen, aber auch für ihr gesellschaftliches Engagement.

Mit Blick auf die bevorstehende Europawahl würdigte Ermrich die Bedeutung der EU: „Die Europäische Union steht für Frieden und wirtschaftlichen sowie sozialen Fortschritt, für Einigkeit und Vielfalt. Für Subsidiarität und nicht für Zentralismus und Kontrolle. Die Menschen und auch ihre politischen Vertreter wünschen sich mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten. Dazu zählten auch, die Besonderheiten des deutschen Bankenmarktes zuzulassen - Sparkassen könnten ihre Arbeit auch sehr gut machen, ohne die Vorgaben für internationale Großbanken erfüllen zu müssen. Nationale Regeln reichten. Sie meinen, dass Brüssel die wirklich großen, z. B. die internationalen Themen behandeln sollte.“

Für Gemeinwohl

Trotz der schwierigen Lage in der Niedrigzinsphase haben die brandenburger Sparkassen im vergangenen Jahr 13 Millionen Euro für Sponsoringvorhaben und Stiftungsprojekte bereitgestellt. Mehr als 2,5 Millionen Euro gingen an kulturelle Projekte, mehr als 5,1 Millionen Euro an den Sport. Der Rest verteilte sich auf die Bereiche Jugend, Soziales, Umweltschutz und Forschung. „Es ist uns wichtig, dazu beizutragen, dass sich die Menschen in ihrer Heimat wohl fühlen“, betonte Ermrich.

Die Sparkassen im Land bieten aktuell ihre Dienstleistungen in einem dichten Netz von 315 Geschäftsstellen an, eine für je 8.000 Einwohner. Sie stellen 583 Geldautomaten bereit, einen je 4.300 Einwohner. Rückgänge gab es nur dort, wo sich das Nutzungsverhalten der Kunden spürbar änderte.
Die Wettbewerber Commerzbank, Deutschen Bank, Postbank und HypoVereinsbank stellen deutschlandweit im Durchschnitt eine Filiale je 15.500 Einwohner und einen Geldautomaten je 9.200 Einwohner zur Verfügung, also jeweils etwa halb so viele.

Mehr Kredite


Die Sparkassen des Landes blieben auch 2018 Partner der heimischen Wirtschaft, aber auch der Privatkunden, wie die 2,2 Mrd. Euro neu vergebener Kredite im vergangenen Jahr zeigten. Besonders Kredite für den heimischen Mittelstand zu bewilligen, sei den Sparkassen nach wie vor wichtig.
„Wir freuen uns über engagierte Unternehmen, die mit guten Ideen die Wirtschaft voranbringen und unterstützen sie gern mit Krediten“, so Ermrich.

Ordentliches Betriebsergebnis


Insgesamt erzielten die Sparkassen des Landes ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 363 Millionen Euro und zahlten Steuern in Höhe von 95 Millionen Euro.

Kontakt