Unternehmer-Preis ist ostdeutsche Erfolgsgeschichte

20. Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes – „Unternehmen“, „Verein“ und „Kommune“ des Jahres ausgezeichnet

Potsdam, 1. Dezember 2016  Der Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) feiert Geburtstag. Zum 20. Mal wird in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung an Unternehmen, Kommunen und Vereine verliehen, die ihre Heimat vorangebracht haben. „Die aktuellen Preisträger stehen in einer guten Tradition. Sie repräsentieren wie auch ihre Vorgänger die Leistungsdichte, Kreativität und Einsatzbereitschaft vieler Menschen in Ostdeutschland. Sie haben allen Anlass, stolz zu sein“, würdigte der Verbandsgeschäftsführer des OSV, Wolfgang Zender, die Preisträger.

Zender zeichnete am Donnerstag je einen Preisträger aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt in den Kategorien „Unternehmen des Jahres“, „Verein des Jahres“ und „Kommune des Jahres“ aus.

Die Sieger kommen aus Groß Kreutz (Landkreis Potsdam-Mittelmark) Tessin (Landkreis Rostock), Lommatzsch (Landkreis Meißen), aus Oschersleben (Landkreis Börde), Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster), Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim), Auerbach (Vogtlandkreis), Blankenburg (Landkreis Harz), dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Insel Poel, Sebnitz (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Osterburg (Landkreis Stendal) und Löbau (Landkreis Görlitz).

„Unternehmen des Jahres“
Die Auszeichnung „Unternehmen des Jahres“ würdigt Betriebe, die sich mit einem modernen Marketing und einem kreativen Potenzial am Markt behaupten und durch stabiles Wachstum dauerhaft Arbeitsplätze schaffen.

Brandenburg – Früchte aus der Region
Landessieger Brandenburg ist die Werder Frucht GmbH aus Groß Kreutz (Landkreis Potsdam –Mittelmark). Das 1990 aus einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft gegründete Unternehmen fühlt sich der Tradition des Werderaner Obstanbaus verbunden und arbeitet eng mit den Obst- und Gemüsebauern der Region zusammen.

Dem Verkauf regionaler Produkte ist das Unternehmen bis heute treu geblieben. Der Markt für die frischen Produkte hat sich mittlerweile überregional ausgeweitet. Neben Berlin und Brandenburg gehen die Waren vor allem nach Mecklenburg-Vorpommern, Sachen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Produktpalette der Werder-Frucht GmbH ist beeindruckend: sie reicht von Kirschen, Beeren, Birnen, Äpfeln, aber auch Tomaten zu Säften, Konserven und Getränken, geschälten Kartoffeln, verarbeitetem Obst und Gemüse sowie Molkerei- oder Bioprodukten. Beliebt sind sie bei den Kunden wegen ihres guten Geschmackes und Aromas.

120 Mitarbeiter haben 2015 einen Umsatz in Höhe von 97 Mio. Euro erwirtschaftet. Kunden sind der Lebensmittel Groß- und Einzelhandel sowie die Gastronomie.

Der Verbandsgeschäftsführer des OSV, Wolfgang Zender, und der Vorstandvorsitzende der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Andreas Schulz, überreichen den Preis an den Geschäftsführer Gerrit von Schoonhoven.
 
Mecklenburg-Vorpommern – Stabile Fassade
Für modernen Dach- und Fassadenbau steht der Landessieger Mecklenburg-Vorpommern, die S +T Fassaden GmbH. Das Unternehmen aus Tessin (Landkreis Rostock) bietet vorgehängte hinterlüftete Fassaden, bei denen die Platten auf eine Unterkonstruktion montiert werden, die wiederum an einer tragenden Wand befestigt ist. Der Zwischenraum zwischen der Fassadenbekleidung und der tragenden Gebäudekonstruktion oder der Dämmung ermöglicht eine Zirkulation der Außenluft. Durch die Luftbewegung wird eingetretenes Niederschlags- und/oder Kondensationswasser abtransportiert, wodurch Dämmmaterialien und die Gebäudekonstruktion besser vor Nässe und damit verbundenen Schäden geschützt sind.

Bei Dächern hat sich das Unternehmen auf die Stehfalzdeckung spezialisiert. Bei dieser Variante wird die Dachdeckung aus endlos gefertigten Metallstreifen - Scharen - zusammengesetzt. Verwendete Materialien sind Aluminium, Zink oder auch Kupfer sowie Stahl, hauptsächlich in Form von organisch beschichteten Stahlbändern.

Nachhaltigkeit wird bei der S+T Fassaden GmbH groß geschrieben. Bekannte Bauten wie die Humboldt-Box in Berlin oder das Home of AIDA in Rostock spiegeln die Kreativität und das Ansehen des Unternehmens wider.

124 Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr rund 25 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet.

Zur Preisverleihung nach Potsdam kam der Geschäftsführer Bernd Schröter gemeinsam mit dem Mitglied des Vorstandes der OstseeSparkasse Rostock, Karsten Pannwitt.

Sachsen – Öl ist nicht gleich Öl
Für 30 Jahre biologischer Anbau steht der Landessieger Sachsen, die Ölmühle Moog GmbH aus Lommatzsch (Landkreis Meißen). Seine Wurzeln hat das Unternehmen im Südwesten Frankreichs. Die Tochter des Firmengründers, Judith Faller-Moog, übernahm dort, in der Nähe von Carcassonne, den Hof und spezialisierte sich bald auf die naturbelassene Herstellung von Bio-Ölen.

Sie gründete die Marke BIO PLANÈTE und baute die erste reine Bio-Ölmühle Europas. 2004 gründete sie in Lommatzsch einen weiteren Unternehmensstandort – heute das strategische und kreative Herz von BIO PLANÈTE.

Mittlerweile umfasst das Sortiment über 70 verschiedene kaltgepresste Öle in Bio-Qualität: Von Klassikern für die tägliche, gesunde Küche über Gourmet-Produkte wie exotisches Kokos- oder Mohnöl bis hin zu Vital-Ölen zur Unterstützung einer gesunden Lebensweise. Die Öl-Serie „Aus unserer Heimat“ ergänzt das Angebot um regionale Produkte.

Geschäftsführerin Judith Faller-Moog nahm den Preis vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Meißen, Rolf Schlagloth, dem Landrat des Landkreises Meißen, Arndt Steinbach, und Wolfgang Zender entgegen.

Sachsen-Anhalt – Im Motosport zu Hause

Motorsport ist die Unternehmens-DNA des Landessiegers Sachsen-Anhalt, der Schubert Motorsport GmbH aus Oschersleben (Landkreis Börde). Das Unternehmen, gegründet und geleitet von dem ehemaligen Profifahrer Torsten Schubert, entwickelt schnelle, einzigartige und innovative Rennwagen. Die Sicherheit der Fahrer steht an oberster Stelle.

Schubert liefert seine Autos in die ganze Welt. Jährlich 20 Fahrzeuge werden in der Oscherslebener Rennmanufaktur mit fünf Beschäftigten gebaut. Der Stückpreis: 360.000 Euro.

Geschäftsführer Torsten Schubert freute sich in Potsdam über den Preis aus den Händen vom Vorsitzenden des Vorstandes der Kreissparkasse Börde, Markus Latz, und Wolfgang Zender.

„Verein des Jahres“
Die Kategorie „Verein des Jahres“ richtet sich an Vereine, deren Mitglieder besondere Leistungen mit hoher gesellschaftlicher und regionaler Bedeutung vorweisen können. Bewerben konnten sich auch in diesem Jahr Vereine aus den Bereichen Soziales, Kultur, Sport und Wirtschaft.

Brandenburg – Hier spielt die Musik
Der Gesang hat Tradition beim Landessieger Brandenburg, dem Sängerfestverein Finsterwalde e.V. Seit 1992 richtet der Verein mit seinen 64 Mitgliedern das bekannte Sängerfest aus, das alle zwei Jahre am letzten Augustwochenende mehr als 100.000 Gäste und Musikanten in die Finsterwalder Innenstadt zieht. An drei Tagen wird Musik aller Genres auf sieben verschiedenen Bühnen präsentiert. Unterstützt wird der Verein neben vielen anderen Sponsoren durch die Sparkasse Elbe-Elster als Hauptsponsor.

Das Fest erinnert an die musikalische Komödie mit dem Refrain „Wir sind die Sänger von Finsterwalde“. Das Lied wurde 1899 in Berlin erstmals mit großem Erfolg uraufgeführt. Die Finsterwalder waren zunächst nicht begeistert, erkannten jedoch schnell die Chance des Gassenhauers.
1901 zog der Finsterwalder Männergesangsverein mit „Wir sind die Sänger von Finsterwalde“ durch den Spreewald. Der Schlager trug wesentlich zur Bekanntheit der Stadt bei, die seither auch überregional Sängerstadt genannt wird.

Das erste Finsterwalder Sängerfest fand 55 Jahre nach der Uraufführung des Liedes im Jahr 1954 statt. Nach der politischen Wende 1989 wurde die alte Tradition stärker belebt, seit 1992 durch den Landessieger Brandenburg.

Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Elbe-Elster, Jürgen Riecke, übergaben den Preis an die Vereinsvorsitzende Katrin Gröbe und die Vorstandsmitglieder Angela Schmidt und Andreas Thienel.

Mecklenburg-Vorpommern –  Glamour aus Hagenow

Groß und klein, jung und alt sind beim Landessieger Mecklenburg-Vorpommern, dem Verein Tanzschule Hagenow e.V. dabei. Der gemeinnützige Kinder- und Jugendtanzverein wurde 1993 gegründet. Ein ehrenamtlicher Vorstand kümmert sich um zwölf Tanzklassen sowie fünf Kurse und betreut 250 Mitglieder. Der Verein finanziert sich durch Monatsbeiträge, Spenden und Auftrittshonorare.

Auf seine Auftritte, u.a. bei der Grünen Woche, im NDR Fernsehen, der Bundesgartenschau in Berlin oder im Staatstheater Schwerin, kann der Verein stolz sein. Die Kindertanzprojekte und die Showtanzprojekte haben Fans weit über Hagenow hinaus.

Den Preis überreichten Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, Kai Lorenzen, an die Vereinsvorsitzende Jana Horn.

Sachsen-Sportlich unterwegs
Jung und alt sind sportlich unterwegs beim Landessieger Sachsen, dem CVV CheerMANIA Auerbach e.V. 12 Mitglieder gründeten den Verein 2003 in Auerbach (Vogtlandkreis). Heute sind 266 Mitglieder im Alter von 3 bis 61 Jahren dabei, 80 Prozent sind jünger als 18. Die drei Altersgruppen Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren in 12 Mannschaften in unterschiedlichen Sportarten.

Bambini-Turnen für Kleinkinder von ein bis drei Jahren zählt ebenso zum Angebot wie eine Ferien-Academy und Integrations- und Inklusionsangebote. Flüchtlingskinder finden in den Gruppen Kontakt.

Die Vereinsmitglieder treten bei verschiedenen Anlässen auf, so der Sportgala des Vogtlandes, Firmenjubiläen, Kinderfesten und Landesjugendspielen.

Die Vereinsvorsitzende Romy Möbius-Kramer und die stellvertretende Vereinsvorsitzende Anne Tiepner nahmen den Preis aus den Händen von Wolfgang Zender und dem Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Vogtland, Michael Hummel, entgegen.

Sachsen-Anhalt – Karate für Zwerge
Das Karate auch den Kleinsten Spaß machen kann, beweist der Landessieger Sachsen-Anhalt, der Verein Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. Der Verein aus Blankenburg versteht sich als kinderfreundlicher Verein mit einem breit gefächerten Angebot für Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene.

Kinder ab dem dritten Lebensjahr können ihr Talent als Nachwuchssportler und Karatekämpfer erproben. Der Verein hat 179 Mitglieder.

Übungsabläufe aus dem Kinderturnen in Verbindung mit grundlegenden Karateelementen wecken das Interesse am Sport als Freizeitbeschäftigung und als Ausgleich für den Alltag. Schon die Kleinsten entwickeln Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, Aggressivität entsteht gar nicht erst oder wird abgebaut. Gemeinsam mit einigen Kindertagesstätten bietet der Verein ein Konzept namens „Kleine Tiger sind die Sieger – Schule für das Selbstvertrauen“ an.

Wolfgang Zender überreichte den Preis gemeinsam mit Werner Reinhardt, Vorstandsvorsitzender der Harzsparkasse, an die Vereinsvorsitzenden Katy und Alexander Löwe.

„Kommune des Jahres“

Teilnehmen am Wettbewerb „Kommune des Jahres“ konnten Kommunen, die durch ihre kommunale Wirtschaftsförderung ihre Standortattraktivität gesteigert und die Ansiedlung von Unternehmen gefördert haben.

Landessieger Brandenburg – innovativ und kommunikativ
Zukunftstechnologien und traditionelle Produkte sind beim Landessieger Brandenburg, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, zu Hause. Der Landkreis, berlinnah und doch mitten im Grünen, vereint städtisches sowie industrielles Ambiente und ländliche Großzügigkeit. Potsdam-Mittelmark schafft erfolgreich ein unternehmensfreundliches Klima: Die ortsansässigen Unternehmen haben bereits viele Wirtschaftspreise gewonnen.

Zugleich fühlen sich Familien nicht nur wohl, sie freuen sich auch über das umfangreiche Ausbildungsangebot sowie eine hervorragende Infrastruktur mit vielen Freizeitangeboten. 207.500 Einwohner fühlen sich wohl in Potsdam Mittelmark.

Der Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig, erhielt den Preis vom Vorstandsvorsitzenden der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, Andreas Schulz, und Wolfgang Zender.

Landessieger Mecklenburg-Vorpommern – Innere Ruhe
Eine gute Infrastruktur ist dem Landessieger Mecklenburg-Vorpommern, der Gemeinde Ostseebad Insel Poel, wichtig. Gemeinsam mit den Bürgern werden Flächennutzungs- und Landschaftsplan entwickelt. Engagierte Vereine und viele Ehrenamtliche fühlen sich für ihre Insel verantwortlich. Rund 2.700 Menschen sind auf der Insel zu Hause.

Die traditionelle Architektur auf der Insel wurde erhalten und prägt das Bild der Insel. Feriengäste erwartet ein vielseitiges Angebot für Familien, aber auch für Aktivurlauber und Naturfreunde. Statistisch bietet jede auf der Insel ansässige Familie mindestens ein Gästezimmer an.

Wolfgang Zender und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, Manuel Krastel, überreichten den Preis an Bürgermeisterin Gabriele Richter, Kurdirektor Markus Frick und Rapskönigin Lisa Thiele.

Landessieger Sachsen – Seidenblumenstadt
Die Große Kreisstadt Sebnitz – bekannt für ihre Seidenblumenherstellung – kann sich über den Preis „Kommune des Jahres“ im Freistaat Sachsen freuen. Sebnitz steht aber für mehr als nur Seidenblumen. Die 10.000 Einwohnerstadt ist stolz auf ihre hohe Lebensqualität und die moderne Infrastruktur. Gelegen in der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz, lädt Sebnitz und seine reizvolle Umgebung heute zahlreiche Touristen zu Wanderungen und Naturerlebnissen, aber auch zum Entdecken von Handwerk, Geschichte und Kultur ein.

Sebnitz ist ein sehr gutes Beispiel, wie ostdeutsche Kommunen die nicht leichte Entwicklung nach der Wende erfolgreich gestaltet haben. Mit der Auflösung des VEB Kunstblume verlor Sebnitz  Anfang der 1990er Jahre seine Stellung als Zentrum der deutschen Kunstblumenproduktion. Sebnitz war wie viele Gemeinden in den neuen Bundesländern mit den Problemen hoher Arbeitslosigkeit, maroder Infrastruktur und geringer Steuereinnahmen belastet.

Heute glänzt Sebnitz wieder, als „Grünes Sebnitz“, als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ und sportfreundliche Kommune. Die aktuelle Arbeitslosigkeit liegt bei 6,8 Prozent, der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer stieg von 30,07 Euro pro Kopf auf 186,37 Euro.

Die 50 Vereine der Stadt bereichern das sportliche, soziale und kulturelle Angebot. Hinzu kommen über 18 Spielplätze, Freizeitanlagen, Bolzplätze und Sporteinrichtungen. Zwei Grundschulen, einer Oberschule und ein Gymnasium sind zudem Heimstadt für über 1.000 Schülerinnen und Schüler.

Mit sieben Gewerbegebieten, einem Technologie- und Gewerbezentrum sowie zahlreichen Unternehmensansiedlungen aus dem Elektromaschinen- und Werkzeugbau, dem Eisenbahn-Modellbau oder auch dem Stahl- und Anlagenbau verfügt die Stadt Sebnitz heute wieder über eine breite wirtschaftliche Basis.

Im Rahmen des kooperierenden Mittelzentrums Sebnitz - Neustadt wird Sebnitz darüber hinaus mehr und mehr zum Handels- und Dienstleistungszentrum, welches Umlandfunktion - auch in Bezug auf die benachbarte Tschechische Republik - wahrnimmt.

Lars Wätzold, Leiter Abteilung Kommunen und Institutionen der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, und Wolfgang Zender übergaben Oberbürgermeister Mike Ruckh den wertvollen Preis.

Landessieger Sachsen-Anhalt – Hansestadt mit Atmosphäre
Der Landessieger Sachsen-Anhalt, die Hansestadt Osterburg (Altmark) hat viel zu bieten. Umgeben von viel Landschaft versorgt sie den Norden der dünn besiedelten Altmark mit zentralen Angeboten, u.a. mit einer umfassenden medizinischen Versorgung.

Zahlreiche Freizeitangebote im Sport, aber auch zur Erholung, locken Gäste und machen das Leben für die rund 10.348 Bewohner lebenswerter. Angebote wie der Sparkassencup aber auch die Osterburger Literaturtage sorgen für Unterhaltung. Ein neues Gewerbegebiet an der zukünftigen Autobahnabfahrt soll bei der Ansiedlung von Investoren helfen. 

Bürgermeister Nico Schulz erhielt den Preis aus den Händen von Wolfgang Zender und Jörg Achereiner, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Stendal.

Sonderpreis der „SUPERillu“
Traditionell vergibt die Zeitschrift „SUPERillu“ auf dem Unternehmer-Konvent einen Sonderpreis. In diesem Jahr geht er an die ULT AG in Löbau. Das Unternehmen verspricht saubere Luft an allen Arbeitsplätzen. Gemeinsam mit führenden Verfahrenstechnikern Deutschlands erforscht sie die Schadstoffbelastung und entwickelt neue Absaugverfahren und Filteranlagen.

Die Produkte der ULT AG sind weltweit gefragt, beispielsweise der JUMBO. Er lässt sich mit Hilfe verschiedener Filtereinsätze und Absaugarmen unterschiedlichsten Bedürfnissen und Anforderungen variabel anpassen. Zudem ermöglicht er das Absaugen und Filtern von feinsten Stäuben, medizinischem Laserrauch, Lötrauch, Gerüchen oder Lösungsmittel-dämpfen.

Die ULT wurde 1994 gegründet und beschäftigt heute 80 Mitarbeiter. Die Firma legt Wert auf Familienfreundlichkeit und eine gute Arbeitsatmosphäre.

Zur Preisverleihung nach Potsdam kam Firmengründer und Aufsichtsratsmitglied Dr. Christian Jakschik zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Jakschik und dem Vorstand Alexander Jakschik. Sie erhielten den Preis aus den Händen von „SUPERillu“-  Chefredakteur Stefan Kobus, Wolfgang Zender und Frank Hensel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.